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Schauplatz Mittelmeer: Tod Tausender Delfine
Allein in Marokko wird von mehr als 350 Booten aus illegal mit Treibnetzen gefischt. Experten schätzen, dass die
marokkanische Flotte allein in der Alboran See jedes Jahr für den Tod von ca. 3110 bis 4184 und in dem angrenzenden
Gebiet um Gibraltar für den Tod von ca. 11.589 bis 15.127 Delfinen verantwortlich ist (Tudela et al. In: Biological
Conservation, 2005). Betroffen sind vor allem Streifendelfine und die stark gefährdeten Gemeinen Delfine. Das Ausmaß
ist dramatisch und könnte zu einer Ausrottung in wenigen Jahren führen. Die Studie belegt, dass pro 1000 gefangene
Schwertfische ca. 600 andere Tiere (Haie, Delfine und Schildkröten) versehentlich mit gefangen und getötet werden. Die
Situation in Marokko ist kein Einzelfall. Auch in Frankreich und Italien wird weiterhin Treibnetzfischerei betrieben.
Nahrungsknappheit führt zum Aussterben
In den 1990er Jahren lebten einige hundert Exemplare des Gemeinen Delfins um die griechische Insel Kalamos. 2007 waren
es kaum mehr als ein Dutzend. Als Hauptursache für den Rückgang der lokalen Population führt der renommierte
Meeresbiologe Giovanni Bearzi Überfischung und die dadurch verursachte Nahrungsknappheit an.
Jeder kann helfen
Die WDCS ist eine gemeinnützige Expertenorganisation zum Schutz von Walen und Delfinen.
Ohne die Hilfe engagierter Menschen kann die eine gemeinnützige Organisation, die politisch unabhängig agiert, ihre
Ziele nicht erreichen. Gemeinsam bewegen wir jedoch viel. Ihre Spende gibt Walen und Delfinen weltweit eine Stimme!
Jeder Betrag hilft uns, Schutzprojekte für Wale und Delfine weiterzuführen.
www.wale.org
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Tracked: Mar 19, 03:33