Tuesday, October 26. 2010
Rallye für soziale Projekte
Eigentlich hört es sich auf den ersten Blick sehr interessant und löblich an, was die Karlsruher MADRICKS GmbH offeriert:
Eine Rallye zu einem guten Zweck!
Angegebene Randbedingungen sind:
- je bis zu 2 Teams à 2 Teilnehmer in 21 deutschen Großstädten
- 10€ Startgebühr pro Team
- Teilnahme wird verlost, pro Startplatz (hier pro Stadt gemeint) max. 10.000 Lose
- die Hälfte der Startgebühr geht an ein nicht näher benanntes soziales Projekt
- dem Siegerteam winken 100.000€, die es für ein selbst zu bestimmendes soz. Projekt (*) einsetzen darf (muss)
Wir rechnen mal nach....
Einnahmen insgesamt:
21 x 10.000 x 10€ = 2.100.000€
Ausschüttung an soz. Projekt (Details unbekannt!):
1.050.000€ (die Hälfte)
Gewinn f. Siegerteam:
100.000€
--------------
macht in Summe (+/-) 1.000.000€ Gewinn (in Worten: eine Millionen Euro)
Geht man davon aus, dass die Fahrzeuge kostengünstig gemietet werden oder gar von einem Werbepartner gestellt werden, dürfte (mal abgesehen von weiteren Kosten f. Benzin, Unterkünfte usw.) das fast der Gewinn (vor Steuern) sein.
Angesprochen auf obige Rechnung, wollte man diese weder widerlegen noch auf Details eingehen.
Mechanismus:
Es ist offensichtlich, dass die Idee an sich interessant ist, denn es gibt drei Gewinner:
- soziale Projekte
- die, die ein Los gewonnen haben (die Hürde ist ja auch recht gering gehalten) und so ein spaßiger Kurzurlaub erwartet
- und letztendlich die MADRICKS GmbH (abgesehen von Werbepartnern)
Es ist ebenso beachtlich, dass die Hälfte der Einnahmen (vor Abzug der Kosten) an ein (nicht näher benanntes) soziales Projekt gehen sollen!
Aber:
Warum wird dies nicht auch so deutlich gesagt, dass ein großer Gewinner eben besagte MADRICKS GmbH ist?Auch
welches soziale Projekt bedacht werden soll, ist völlig unbekannt.
Nachtrag: War etwas versteckt.
(*) Ob die 100.000€ Gewinn auch für das "soz. Projekt" in Form des eigenen, leeren Kontos eingesetzt werden dürfen, wird nicht erwähnt!
Eine Rallye zu einem guten Zweck!
Angegebene Randbedingungen sind:
- je bis zu 2 Teams à 2 Teilnehmer in 21 deutschen Großstädten
- 10€ Startgebühr pro Team
- Teilnahme wird verlost, pro Startplatz (hier pro Stadt gemeint) max. 10.000 Lose
- die Hälfte der Startgebühr geht an ein nicht näher benanntes soziales Projekt
- dem Siegerteam winken 100.000€, die es für ein selbst zu bestimmendes soz. Projekt (*) einsetzen darf (muss)
Wir rechnen mal nach....
Einnahmen insgesamt:
21 x 10.000 x 10€ = 2.100.000€
Ausschüttung an soz. Projekt (Details unbekannt!):
1.050.000€ (die Hälfte)
Gewinn f. Siegerteam:
100.000€
--------------
macht in Summe (+/-) 1.000.000€ Gewinn (in Worten: eine Millionen Euro)
Geht man davon aus, dass die Fahrzeuge kostengünstig gemietet werden oder gar von einem Werbepartner gestellt werden, dürfte (mal abgesehen von weiteren Kosten f. Benzin, Unterkünfte usw.) das fast der Gewinn (vor Steuern) sein.
Angesprochen auf obige Rechnung, wollte man diese weder widerlegen noch auf Details eingehen.
Mechanismus:
Es ist offensichtlich, dass die Idee an sich interessant ist, denn es gibt drei Gewinner:
- soziale Projekte
- die, die ein Los gewonnen haben (die Hürde ist ja auch recht gering gehalten) und so ein spaßiger Kurzurlaub erwartet
- und letztendlich die MADRICKS GmbH (abgesehen von Werbepartnern)
Es ist ebenso beachtlich, dass die Hälfte der Einnahmen (vor Abzug der Kosten) an ein (nicht näher benanntes) soziales Projekt gehen sollen!
Aber:
Warum wird dies nicht auch so deutlich gesagt, dass ein großer Gewinner eben besagte MADRICKS GmbH ist?
Nachtrag: War etwas versteckt.
(*) Ob die 100.000€ Gewinn auch für das "soz. Projekt" in Form des eigenen, leeren Kontos eingesetzt werden dürfen, wird nicht erwähnt!
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